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In seiner aktuellen Juniausgabe thematisiert Cicero ausführlich die medialen und wissenschaftspolitischen Vorgänge hinter der Diskussion um den Klimawandel. Namhafte Wissenschaftler werden genannt, die, wie auch die Befürworter eine CO2-verursachten Klimakatastrophe, mindestens ganau so fundierte Forschungsergebnisse und Argumente vorweisen. Cicero zitiert den Soziologen Ulrich Beck, der in der derzeitigen Klimapolitik “eine Sinnressource für die delegitimierte und von Vertrauensverlust gezeichnete Politik” sieht und fährt selbst fort: “Und das Schönste ist, man kann mit dem Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jede Steuererhöhung. Ob es was gebracht hat, stellt sich angenehmerweise erst in hundert Jahren heraus.

“Michael Miersch macht in einem Artikel des Dossiers eine “ganz große Koalition aus Greenpeace und Bild-Zeitung” aus, zitiert entsprechend reißerische Bild-Schlagzeilen und verweist auf gewisse Parallelen zu Debatten aus den 80ern. “Wie einst bei Waldsterben, Nachrüstung, Tschernobyl und BSE steigern sich die professionellen Deuter in einen Untergangsrausch, der jeden Zweifel niederwalzt. Der Erfolg ist überwältigend: Ohne Führer und ohne Staatspartei entstehen Meinungsmehrheiten, die SED-Wahlergebnissen gleichen. Beim Thema “Klima” macht der Pluralismus Pause.”

Zurecht merkt Miersch an, dass kaum jemand zu fragen wagt, wie seriös es eigentlich ist, die weltklimatischen Bedingungen der nächsten 50 oder 100 Jahre vorherzusagen. Denn regelmäßig scheitert der Versuch, die nationale Wirtschaftsentwicklung eines Jahres zu prognostizieren, obwohl dabei viel weniger Unbekannten zu berücksichtigen sind. Miersch erkennt eine “Art Selbstgleichschaltung aus guter Absicht” die allerdings mit Aufklärung nichts gemeinsam hat. Richtig am oft behaupteten wissenschaftlichen Klimakonsens sei nur: “Wie groß die Rolle des Kohlendioxids dabei ist, wie stark der Mensch das Klimageschehen beeinflusst und insbesondere wie sicher die Hochrechnungen sind, mit denen die Temperatur der Zukunft vorausgesagt wird, ist nach wie vor wissenschaftlich umstritten. Völlig offen ist auch, ob eine Erwärmung nur Nachteile bringt.” Während der warme April in Europa zum Desaster hochstilisiert wird, fand man keine Schlagzeile zur außergewöhnlich ruhigen Hurrikansaison im Herbst 2006 in Nordamerika.

Nun werden sogar Befürworter der herrschenden Meinung auf die Kanonisierung der Klimawissenschaften aufmerksam. Beispiele dafür sind Heinrich Miller, Geophysiker am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, der eine Abstumpfung vor lauter Übertreibung befürchtet und zu mehr Offenheit in den Diskussionen aufruft, sowie sein Kollege Hans von Storch vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht, der sich an “die Ära McCarthy” erinnert fühlt, auch ein Anhänger der vorherrschenden Theorie.

Interessant ist das Ergebnis einer von Hans von Storch und dem Soziologen Dennis Bray durchgeführten Umfrage unter Klimaforschern. So ist nur “jeder Zehnte absolut überzeugt, dass der Klimawandel auf den Menschen zurückzuführen ist.” Andere 46 Prozent tendieren lediglich zu dieser Meinung. Der Rest zweifelt mehr oder weniger stark. Davon ist in der Medial produzierten Öffentlichkeit kaum etwas zu vernehmen. “Der Sieg im Meinungsstreit soll total sein”, so Michael Miersch. Dafür liefert er einen bemerkenswerte Beleg:

“Auch Jan Veizer, der in Kanada und Deutschland lehrte, und sein Kollege Nir J. Shaviv von der Universität Jerusalem bekamen den Zorn der Linienpolizisten zu spüren, als sie eine Arbeit über den Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Erderwärmung in einem Fachblatt veröffentlichten. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimaforschung schickte gemeinsam mit 13 seiner Kollegen ein Pamphlet an die Presse, das die wissenschaftliche Integrität der beiden Forscher in Zweifel zog. Rahmstorf schreibt auch gern Chefredakteure an, wenn in einer Zeitung Kollegen zu Wort kommen, die nicht auf Linie sind. Für ihn und seinen Chef Hans Joachim Schellnhuber ist der Klimawandel die ,Feuertaufe für die im Entstehen begriffene Weltgesellschaft´, wie sie in einem Buch darlegen.” Beide haben es bis zum Berater der Bundesregierung gebracht.

Ebenso bekam der Sender Channel 4 aus Großbritannien nach seiner Dokumentation “The Great Global Warming Swindle” Probleme mit selbst ernannten Zensoren beim Vertrieb der DVDs. Das amerikanische grüne Internetmagazin “Grist” verlangte für die Zweifler ein Verfahren “im Stil der Nürnberger Prozesse”. Zurecht spricht Miersch vom Streben nach moralischer Lufthoheit anstelle nach Falsifizierung und Erkenntnisgewinn.

Quelle: http://liberalkon...u.blog.de/

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Schlüsselwörter: Umwelt | Umweltschutz | Ökopanik | CO2 | Klima | Klimawandel
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