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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Fijii meldet Land Unter- Eine Unwetterkatastrophe

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Am 7. Januar begann es zu regnen, und mehr als eine Woche lang hörte es nicht mehr auf. Fijii meldete Land unter. Drei Personen galten seit dieser Zeit als vermisst und die Fluten haben in den Anfangstagen acht Menschen das Leben gekostet. Der schaden geht in die Hunderte von Millionen und mehr als 11.900 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht.

Touristen wurden in den Hotels von minimalem Personal versorgt oder saßen auf dem Flughafen fest. Die Regierung hat Touristen zynisch darüber informiert, dass wenn sie dennoch auf Fijii ihren Urlaub verbringen wollten, sie sich auf eine Minimalversorgung einstellen müssten, weil schließlich die Versorgung der eigenen Bevölkerung nun absoluten Vorrang habe. Natürlich ist das verständlich, aber fährt schon in einen Urlaubsort, wenn ihm vorab eigentlich ausgerichtet wird, er sei nicht willkommen. Das hat es vermutlich in einer solchen Form noch in keinem Staat der Welt jemals vorher so gegeben.

Gleichzeitig teilt man den bereits anwesenden Touristen auch mit, sie selbst hätten bei den Wettervorhersagen und den bekannten klimatischen Bedingungen sich nicht selbst in Gefahr durch eine Anreise bringen müssen und deshalb könnten sie nun auch seitens der Regierung nicht mit gesonderter Behandlung rechnen.

Reisende die mit Fiji’s Pacific Air gebucht haben sind klar im Vorteil, denn ihnen werden ohne Umbuchungskosten andere Reisetermine angeboten. Viele jedoch sind inzwischen angekommen und müssen sich ihre Unterkunft am Flughafen einrichten oder sich selbst helfen, wenn ihre gebuchten Unterkünfte unter Wasser stehen. Die größten Schäden gab es auf der Westseite von Viti Levu, Fiji's größter Insel.

Inzwischen ist zwar das schlimmste Unwetter vorüber und die Menschen haben mit Aufräumarbeiten begonnen, aber in Kürze werden neue Regenfälle erwartet, derweil es in vielen Gegenden immer noch nicht wieder Strom und frisches Wasser gibt. In diesem Teil der Insel fürchtet man nun den Ausbruch von Seuchen und Durchfallerkrankungen, da es wie gesagt noch immer kein frisches Wasser gibt.

Blogger hatten während der Fluten berichtet und auch um Hilfe gebeten, während die Regierung untätig blieb, und es waren auch Blogger, die die ersten Hilfsmaßnahmen einleiteten und koordinierten.

Inzwischen wird die Zahl der Todesopfer mit 11 beziffert, darunter ist auch ein 3-jähriger Junge, der in der Nähe eines kleinen schnell ansteigenden Flüsschens spielte, ausrutschte und ertrank in eben diesem ertrank.

Die UN haben bereits Hilfe zugesagt, auch wenn bisher die Interimsregierung noch keine Hilfen angefordert hat. Dem Roten Kreuz von Fijii wurden derweil von Neuseeland 100.000 Dollar, von China 50.000 Dollar, von Tonga 100.000 Dollar und von Australien 150.000 Dollar als Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

http://www.fijili...news/12713

http://www.fijili...news/12723

http://www.fijili...news/12660

http://globalvoic...e-drowned/

http://igfiji.blo...louds.html

http://globalvoic...e-massive/

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Fidjii | Unwetter | Regen | Orkan | Tsunami | Regenzeit
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