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Politik: Politische Meinung

Unter der Gürtellinie-Bundestagsdebatte – Zickenterror und braune Farbtöne

wie man nicht miteinander umgeht-Bundestag benimm dich!

Wer Bundestagsdebatten verfolgt, den wundert es kaum noch, wie schlecht das Benehmen und der Umgang mancher Jugendlicher heute ist, denn wer das dortige Miteinander analysiert, der erfährt, was es bedeutet, wenn schon wie Frau Merkel ja es nennt „Das Hohe Haus“ schon keinen Benimm vorlebt. Politiker sollten Vorbilder sein, aber nicht schlechte. Die gestrige Debatte bot ein Lehrstück dafür, wie Politiker miteinander verfahren, auch wenn sie eigentlich gar keinen Grund dafür haben. Sie tun es einfach weil Wahlkampf ist.

Viel war die Rede von Hass, denn im zweiten Teil der Debatte ging es um den Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen. Es ging auch um verbalen Hass, um schriftlich niedergelegten Hass. Wer von Hass spricht und aufzeigt, wie er entsteht, der sollte jedoch nicht sich ähnlich benehmen, wenn er im Bundestag spricht. Teilweise erinnert das schon an Vorgänge, die oft aus Debatten in der Weimarer Republik in manchen geschichtlichen Fernsehsendern gezeigt werden.

Was ist gemeint? Nun während man herum eiert und es niemals schafft rechte Parteien zu verbieten haut man weit unter der Gürtellinie auf die Linke ein, nur, weil eine Rede eben von Gregor Gysi gehalten wird. Eine Rede, die im Übrigen den Reden von Trittin(B90,Die Grünen) oder Klose(SPD) um nichts nachstand.

Frau Bär (CDU/CSU) hielt die Rede gar für unerträglich und schlimmer. In die gleiche Kerbe schlug Mißfelder, ebenfalls von der CDU/CSU, nur noch herber, er agierte eigentlich schon fast verboten weit rechts, sehr subtil, als er sagte, er könne ja nun gar nicht verstehen, weshalb junge Israelis mit israelischen Pässen nicht in Israel lebten. Ein friedliches Israel würde ihnen den Weg dorthin zurück eröffnen. Vielleicht hätte er sich einmal informieren sollen, der Herr Mißfelder, denn viele junge Israelis wollen einfach nicht jährlich Wehrpflichtdienste erfüllen. Selbst in Deutschland gibt es viele junge Menschen, die lieber soziale Dienste oder gar nicht von beidem leisen! Das war subtil versteckter latenter Rassismus auf höchst diplomatischem Niveau Herr Mißfelder!

Herr Mützenich spricht von schwarz-weiß Bildern, die man nicht malen dürfe, wolle man den derzeitigen Krieg verstehen. Farbenblind ist er allerdings und weiß nicht, wie schwarz-weiß er selber spricht, wenn er die Rede Gysis in Grund und Boden tritt, nur weil die Rede eben aus der linken Partei kommt. Man möge sich also bitte zuerst an die eigene Nase fassen, bevor man meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Nun, von Hetze wird oft gesprochen, wenn es um die Rechte geht und wie diese agiert. Bundestagsparteien untereinander tun nichts anderes. Im Bundestag agiert man mit Linkshatz.

Bedauerlich auch oft die Wortwahl im Umgang miteinander, und kein Beispiel oder Vorbild für junge Menschen. Wer so miteinander im „Hohen Haus“ umgeht, muss sich über den Umgang Jugendlicher miteinander nicht wundern, über den Umgang miteinander in der eigenen Gesellschaft nicht und schon gar nicht über den Umgang verfeindeter Völker miteinander!

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Benimm | Bildung | Braune Töne | Umgang | Mißklang | Gewalt | Hetzjagd
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