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Politik: Welt

Israels Hintergedanke-Vertreibung genannt Antiterrorkrieg


In Israel regieren seit längerer Zeit radikale Fundamentalisten, die wiedergewählt werden wollen, und sie machen ihren Job gründlich, die Dame Livni und der Präsident. Sie verbieten sich nachdrücklich die Einmischung der Vereinten Nationen. Sie schlagen um sich, denn sie sind innerlich zutiefst empört durch die Reaktionen, die sie aus Amerika vernehmen müssen, sie haben sich gründlich verrechnet, als sie dachten, diese eine Unterstützung sei ihnen gewiss.

Unter dem Deckmäntelchen einen Antiterrorkrieg zu führen, wie Amerika seine Vorgehensweise bis dato begründete, meinten sie, die Welt habe Verständnis, doch die Weltgemeinschaft denkt mit, ist aufgewacht und aufgerüttelt ob der vielen Toten, die in Gaza zu beklagen sind. Die Welt ist aufgeschreckt ob der Waffen wie Phosphorbomben, die Israel einsetzt, ob der Lügen, durch die es Israel gelingt Menschen in Sicherheit zu wiegen, durch Zusagen und Unterbringung in speziellen Gebäuden, die es dann bombardiert. Die Welt ist aufgeschreckt dadurch, dass ihr und Hilfsorganisationen und Journalisten die Berichterstattung verwehrt wird.

Israel hingegen kann einen Plan verfolgen, der hinterhältiger nicht sein könnte, die Totalräumung des Gazastreifens. Israel kann sich sein gelobtes Land freibomben, Israel, dieses von Gott auserwählte Volk. Wer bleibt schon freiwillig in einem solchen Gebiet, in dem er wieder und wieder um sein Leben fürchten muss, wo es unmöglich ist, sich und seinen Kindern eine Existenz aufzubauen, ein Leben.

Israel weiß sehr genau, was es tut. Es räumt den Gazastreifen, denn erst, wenn dort niemand mehr leben will, ist es sicher von dort nicht mehr angegriffen zu werden. Israel weiß, auch Frauen und Kinder können zu Terroristen werden, und somit wird es weiterbomben, bis in Gaza niemand mehr leben will, bis der letzte Palästinenser sich entschließt, dort weg zu gehen. Die Palästinenser in alle Winde zu verstreuen, das ist vermutlich Israels Ziel, die Hoffnung auf ein eigenständiges Palästina wegbomben, das ist der Plan, den Israel verfolgt.

Und wertvoll ist er allemal, dieser Streifen, der in weiten Teilen einen Zugang zum Mittelmeer hat, einen wertvollen Küstenstreifen, an dem Hotels für Touristen entstehen könnten, ein Wirtschaftsfaktor, der nicht vergessen werden darf. Wertvoll ist er auch um Siedlungsraum zu schaffen, für radikale Siedler, die enttäuscht sind, wenn sie ihre Häuser verlassen mussten und umgesiedelt wurden, Wähler, die wichtig sind in einem Wahlkampf.

Die Welt sollte einmal genau analysieren, ob es nicht genau das ist, was Israel sich erbombt, Wählerstimmen, Siedlungsraum und einen Wirtschaftsaufschwung. Und die Welt sollte es schnell tun, denn Israel wird weiterbomben, so lange, bis die Welt dieser Vertreibungspolitik, diesem unsäglichen Krieg etwas entgegensetzt. Dieses Mal darf Israel nicht davonkommen, mit der Ausrede, es handle sich um einen Antiterrorkrieg, nicht, wenn der Hintergedanke ein ganz anderer zu sein scheint.

Deutschland ist gefragt, allerdings anders als es dachte, denn Deutschland kennt sich aus mit Vertreibungspolitik. Deutschland sollte sehr genau hinterfragen, auf wessen Seite es sich stellt, und ob es nicht doch endlich Zeit wird, deutliche Worte zu sprechen, anstatt sein Mitgefühl mit jenen zu teilen, die wie einst Deutschland sich Raum erbomben möchten. Deutschland kennt sich aus und fat verantwortung, auch, wenn der Betroffenene ein anderer ist, als es zu sein scheint. Deutschland sollte beginnen das wahre Ziel des Krieges zu hinterfragen und sich dann einmal überlegen, ob es sich hinter die Bombenden oder hinter die Weggebombten stellen möchte, denn dies allein ist es, was man auf Grund seiner Geschichte von Deutschland erwarten und fordern muss. Ansonsten kann man nur sagen, Deutschland hat weder seine Geschichte gründlich aufgearbeitet noch aus ihr gelernt.Die Parole muss jetzt lauten:"Deutschalnd erwache,Welt erwache...", denn sonst verliert nur einer, und das sind die Palestinenser.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Israel | Palästina | Krieg | Vereinte Nationen | Deutschland
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