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Ein Superpapi im Weißen Haus

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Barack Obama steht kurz vor der Amtsübernahme und der Tornado der durch die Welt tobte scheint sich abzuschwächen. Es ist als zöge ein milder Frühlingswind um den Erdball. Ein Barack Obama flirtet und beschwichtigt, er umwirbt mit ausgeglichenen leisen Tönen, die flüsternd kritisieren und mahnen, fordern. Bush hingegen wirbt um ein letztes bisschen Ansehen für sich indem er ebenfalls in leiserem Ton spricht.

Die Welt hat sich getäuscht, wenn sie annahm Obama werde eine ebenso harte Linie verfolgen wie sein Vorgänger, mag sein, dass er irgendwann dazu getrieben wird, zuerst jedoch streckt er der Welt die Hand entgegen und eruiert vorsichtig andere Wege im Umgang mit vielen querulierenden Kindern, ein Superpapi, der versuchen wird einen Weg der Ausgeglichenheit zu gehen und der sich vorrangig um den vernachlässigten und zu lange geprügelten Nachwuchs kümmern will.

Und der ungehorsame Nachwuchs sollte sehr genau hinhören, was für Töne dieser Vater anschlägt und welche Brücken er zu bauen versucht, denn eines ist sicher, es werden Brücken sein in eine bessere Zukunft für viele. Jene die enttäuscht waren und zweifelten, Sie wird man leicht überzeugen können, diese neuen Wege über den Abgrund der sich aufgetan hatte zu gehen, jene die sich abgewendet und gekämpft haben sind aufgefordert die Fäuste schweigen zu lassen und sich Angebote im Austausch dafür machen zu lassen. Auch das ungehorsamste, störrischste Kind wird gelobt, denn schließlich hat jedes Ding zwei Seiten und etwas Gutes findet sich auch im ungehorsamsten Kind.

Natürlich gibt es auch stets solche Individuen, die sich selbst nicht mögen, mit sich selbst unzufrieden sind und mit sich selbst nicht im Einklang stehen. Auch diese Kinder seien gewarnt, denn dauerhaft kann das zu Schizophrenie und zu einer gespaltenen Persönlichkeit führen.

Alles im allem jedoch muss man anerkennend sagen, Barack Obama weiß was zu tun ist, wo die Prioritäten liegen und wem er bestimmte Dinge zumutet, auch wenn sie derzeit als Falken im Kabinett erscheinen, er wird sie zähmen, denn gerade ihnen Ämter zu geben zeugt davon, wie sehr er glaubt, dass der Mensch in der Lage ist, sich zu ändern. Barack Obama beweist ein gutes Händchen in der Wahl seiner Mitarbeiter, denn auch diese zeugt von Brücken. Barack Obama so muss anerkannt werden hat erkannt, Unterschiede sind überwindbar, wenn man Brücken baut, und so geht er auch außenpolitisch einen neuen Weg. Er spricht mit jedem ohne Scheu, egal ob Freund oder Feind, egal ob dem Rest der Welt das so gefällt, ohne Vorbehalte, auf gleicher Augenhöhe, respektvoll und wohlwollend. Kein Präsident ist mit einem ebensolchen Enthusiasmus gestartet, kein Präsident hatte größere Probleme als er, sieht man einmal von Lincoln ab.

Obama sieht die Welt mit anderen Augen als jeder Politiker der Welt, er behandelt die Welt als sei sie ein neutrales Spielfeld, das es zu erkunden und neu zu entdecken gibt. Obama lotet neu aus und stellt dabei die Waage erst einmal fest. Die Politiker der Welt sie sollten hinschauen, hinhören und lernen, denn eines ist bereits jetzt sicher, lernen können sie vermutlich etwas, bei diesem Wagnis, das Amerika nun geht, es ist ein Abenteuer und eines, das größer ist als jedes, das jemals angegangen wurde. Und noch etwas wird die Welt lernen, und die politischen Architekten sollten genau aufpassen bei der Lektion über Brückenbau, denn das ist das neue Hauptfach in der Schule für Politakteure.

Wer jetzt die erste Stunde und den Frühzug verpasst, der dürfte für lange Zeit ausgedient haben und wird weder seinen Abschluss als Lokführer noch den Abschluss als Architekt schaffen. Es wird ein langes Studium, soviel ist gewiss, ein hartes und schwieriges allemal, aber wer jetzt gut mitarbeitet und aufmerksam studiert, der wird etwas lernen, was sich lohnt es an folgende Generationen weiter zu geben.

Schauen Sie genau hin, hören Sie zu, nehmen sie aktiv teil und eine bessere friedlichere Welt rückt in greifbare Nähe. Dieses Studium der Politik dürfte sich lohnen und zwar so sehr, dass kein Tag davon versäumt werden sollte. Wünschen wir uns also, dass Obama die Brücken baut, die sich ankündigen und wünschen wir ihm auch, er möge dabei viele freiwillige Helfer haben, es liegt nun nur an den Politikern der Welt und an ihren Völkern, diese ausgestreckte Hand ohne Vorbehalt zu schütteln und ihr mehr zu vertrauen als dem dürren Ast eines Bushes.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Weltpolitik | Barack Obama | Politik | Israel | Iran | Irak | Deutschland
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Kommentare

am 12.01.2009 15:15:08 (217.83.120.xxx) Link Kommentar melden
War doch klar, dass er die Interessen der USA vertritt. Doch Obama wird in den USA ein Gesundheitswesen einführen, an dem schon 20 Präsidenten gescheitert sind.
Wem nützt das? Den Bürgern, und somit ist es okay.
Wir sollten uns mehr um Deutschland und die toten Hosen und Röcke kümmern von der CDU, SPD bis zur LINKEN.
Write now:`;-)
Super Artikel übrigens.
thunderhand
am 12.01.2009 15:52:11 (88.72.253.xxx) Link Kommentar melden
@harry gambler
Na hoffentlich orientiert sich Obama nicht an unserem Gesundheitssystem, wie es derzeit ist-das führt dann viele in den Ruin, es gibt besseres-soviel ist gewiss-danke, für den netten Kommentar-freu

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