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Medien: Sonstiges

Henry Nannen Preis: Was Pressekonzerne zensieren,ignorieren, am Spiegel demonstriert


Nun ist es also wieder soweit, der Henry Nannen Preis wird in Kürze verliehen, und erstmals erkennt man dort das wichtig Medium des Onlinejournalismus und will auch Journalisten würdigen, die sich dort engagieren, Journalisten, denen so oft eine unabhängige Berichterstattung verweigert wird von jenen, die bestimmen was berichtet werden darf und was nicht.

Der Spiegel ist hier ein gutes Beispiel, wenn man sich einmal anschaut was er in seiner Rubrik „HEUTE IN DEN FEUILLETONS“ auflistet und welche Medien dort bedacht werden, denn es ist kein einziges unabhängiges Onlinemedium dort vertreten. Alle gelisteten Medien agieren ähnlich wie der Spiegel und besonders zu beachten ist dabei die Zensur.

Medien die dort gelistet sind und die man auch online abrufen kann bieten nur den direkten Abklatsch, eher deutlich die Kopie dessen, was man ansonsten auch gedruckt bei ihnen finden würde, nur, dass sie eben online gelesen etwas weniger kosten als wenn die Printausgabe gekauft wird.

Speziell auch die englische Variante die der Spiegel bietet ist oft nichts anderes als eine schlechte Übersetzung seiner auch in deutsch erschienenen Artikel, jedoch oft so schlecht übersetzt, dass sich einem Abiturienten mit Erstprüfungsfach Englisch die Haare sträuben.

Das Forum das geboten wird ist besser zensiert als jede vernünftige Zensur es erlaubt und dies wird auch immer wieder von den Foristen bemängelt. Mainstream- Journalismus ist es, was der Spiegel heute betreibt und was er als Feuilletons auswählt.

Ein einstiges „Stachel im Fleisch“ Blatt wendet sich vermehrt dem zu was man allseits als Kapital bezeichnet ohne Rücksicht auf den einstigen guten Ruf. Wer guten Journalismus will, wer ernsthaft versuchen möchte aufzudecken und Vorreiter zu sein für einen hinterfragenden Journalismus, der weh tut und Spaß macht, der sollte nicht so tief sinken, der sollte versuchen sich an dem zu orientieren, was einst seine Besonderheit war, sein Aushängeschild, mit dem gewuchert werden konnte, dass oft genug Angst und Schrecken in Regierungskreisen verursachte. Wer Zeitzeuge sein will der beugt sich nicht dem Kapital der einen Seite, denn jedes Ding hat zwei Seiten. Das Kapital muss nicht durch Werbeeinnahmen erzielt werden, derer, die die Presse in den Mainstream treiben, Kapital fließt reichlich auch dann, wenn die Kunden erkennen, welche Perle sich verbirgt auf dem Zeitschriftenmarkt der „Willigen“.

Die eigentliche Aufgabe heute ist es weh zu tun und zwar richtig, und das bieten wenige, meist die vom Spiegel nicht erwähnten Onlinemagazine und Zeitungen, die ihre Klientel zum Denken anregen, die Bürgerjournalisten schreiben lassen ohne sie zu zensieren, es sei denn sie verletzten das Grundgesetz oder vergäßen jedweden Anstand. Wer heute interessant sein will, der arbeitet mit Menschen, denen das Denken nach dem Motto: „Geben Sie Gedankenfreiheit“ gegeben wird, die nicht aus Pressekaderschulschmieden kommen. Wenn der Spiegel nicht senil, so uniformiert ist und verschroben wie die Restpresse wird er dies begreifen müssen. Dann besteht Hoffnung auf eine unabhängige Berichterstattung, und der erste Schritt wäre es, sich mit dem was Onlinezeitungen abdrucken zu beschäftigen und es demnächst in der Rubrik „HEUTE IN DEN FEUILLETONS und Onlinezeitschriften“ zu erwähnen, denn sicher ist eines: Der Henry Nannen Preis wird zukünftig auch vergeben an gute Onlinejournalisten die auch beantworten, wie schwer es war bestimmte Artikel unzensiert in der Presse zu veröffentlichen. Und wie peinlich wäre es von einer Spiegelzensur Berichte lesen zu müssen...

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Schlüsselwörter: Zensur | Pressefreiheit | Politik | Wirtschaft | Gesellschaft | Journalisten
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