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Politik: Politische Meinung

Neujahrsgrüße von Alfine E.Neufrau

oder die Welt durch die Brille der Satire

Ein Jahresrückblick der anderen Art von Alfine E. Neufrau aus www.komplizissimus.de

Sehenden Auges in den Absturz oder: die Unbelehrbarkeit politischer Akteure.

Sylvesterabend 2008/2009 war ein erhellendes Erlebnis, hat man Phönix TV gesehen. Denn dort gab es einen Rückblick bis heute des politischen Cabaretts.

Angefangen mit Wolfgang Neuss, dem Unvergessenen scharfzüngigen und variantenreichen Wortschöpfer und Beschreiber, politischer Unsinnigkeiten und Verwicklungen.

Dann folgten die Lach und Schießgesellschaft, gefolgt von fünfzehn Jahren Scheibenwischer um am Schluß bei „neues aus der Anstalt“ zu landen.

Ungenannt aber auf ähnlichem Niveau finden sich noch die „Wühlmäuse und die Stachelschweine“ wieder.

Allen gemeinsam ist jedoch die scharfe politische Analyse und den Finger in die Wunde legen.

Worin besteht denn nun der Unterschied dieser Sendungen von gestern zu heute?

Als erstes wäre hier die Farbmaske zu benennen. Denn die Bilder sind nur für`s Auge bunter geworden.

Dann wäre vielleicht noch zu benennen, daß die politische Satire nicht ausstirbt und es tatsächlich immer wieder freie, in ihrer Wortwahl und Aussage, punktierende Geister gibt, die den großen Namen von Neuss, über Havestein, Hildebrand und Anderen, sehr wohl folgen können. Es besteht also keine Angst, die scheinbar zu großen Schuhe einiger Berühmtheiten dieses Genres, zu füllen.

Etwas hat sich jedoch kaum merklich verändert. Die Akzeptanz unter den auf`s Korn genommenen Politikern hat sich geändert. Offensichtlich haben Diese erkannt, daß die politische Satire eine Art „Butter bei den Fischen“ bedeutet, daß man dem Publikum zum Fraße gibt. Denn man geht heute selbst in die Vorstellungen, um gesehen zu werden. Und kann sich tierisch über die Kritik an sich selbst amüsieren. Die Ventilfunktion ist akzeptiert und erkannt.

Und was hat uns diese Entwicklung der Satire und der Akzeptanz der Betroffenen gebracht?

Die Kritiken und die Verhaltensweisen der zur Kritik ausgeschriebenen, sind seit jeher, identisch. Es ist an dieser Art Geschichtsschreibung feststellbar, die Politik, die Machenschaften, die Unbelehrbarkeit der Politik und seiner Macher, wie die Abgründe menschlicher Verhaltensweisen im Umgang mit Macht und Einfluß, haben sich nicht verändert.

Fazit:

Übet die Kritik, politische Satire damit ich kriege Berechtigung des Seins als Schwein.

Denn Eigenschaften wie diese die ich übe, politisch probiere braucht Satire.

Alfine E. Neufrau wünscht ein satirisches und erfolgreiches 2009

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Kommentare

am 01.01.2009 18:51:05 (217.83.100.xxx) Link Kommentar melden
Zeit für Internet Kabarett oder Satire.

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