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Politik: Politische Meinung

Jetzt Reichts! CDU und FDP zum Kirchenbesuch an Weihnachten

Irgendwo ist Schluss und heute haben FDP und CDU endgültig ihr wahres Gesicht gezeigt. Menschen, die keine Kirchensteuern bezahlen sollen entweder gar nicht oder nur per Platzkarten am Heiligen Abend an Gottesdiensten teilnehmen dürfen?

Wo sind wir eigentlich? Über eine solche Impertinenz kann man nur noch den Kopf schütteln, überdeutlich wird hier eine Zweiklassengesellschaft gefordert-es stinkt zum Himmel!

Zuerst sollten sich diese Parteien gefälligst darum kümmern, selbst ihre schwarzen Koffer zu entleeren und dies auch von ihren Wählern und Mitgliedern fordern, diesen meist gutbetuchten Menschen, die sich im Ausland ein feines Leben machen und hier keine Steuern zahlen!

Die Staatsangehörigkeit gehört an die Staatsbürgerschaft gebunden, auch ein Michael Schuhmacher hat hier den vollen Steuersatz zu zahlen, ansonsten bitte Pass abgeben.

Wer hier keine Steuern zahlt hat genauso draußen zu bleiben, wie es derzeit Martin Lindner(FDP) und das baden-württembergische CDU-Vorstandsmitglied Thomas Volk von Menschen fordern, die keine Kirchensteuern zahlen! Schon mal an das Spendenaufkommen für die Kirchen an diesem Abend gedacht? Wohl kaum. Man muss wirklich sagen, Dumm und Dümmer und bei der Vergabe von Hirn wohl nichts abbekommen, gelle?

Wie heißen wir denn inzwischen liebe CDU und FDP? Ist mir als Wähler etwas entgangen? Criminal Didactorial Union und Felt Didactorial Party?

Sorry-aber passend zu Weihnachten muss die Frage erlaubt sein: Haben die was an der Glocke?

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: CDU | FPD | Weihnachten | Kirche
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Kommentare

am 23.12.2008 14:36:10 (217.83.117.xxx) Link Kommentar melden
Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. Dann finden wohl die Armenspeisungen in den Kirchen auch nur noch per Platzkarte statt?
thunderhand
am 23.12.2008 15:10:26 (88.74.34.xxx) Link Kommentar melden
Antwort: Lindner zu kirchenbesuch weihnachten
von fdp-point@fdp.de
anGrinenise<denise-annette@gmx.de>;

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Zuschrift.

Das Engagement der Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften
trägt wesentlich zur gesellschaftlichen Wertebildung und einer lebhaften
Bürgerschaft bei. Sie stärken den Zusammenhalt und die Grundlagen der
Bürgergesellschaft. Viele Mitglieder von Religionsgemeinschaften engagieren
sich auch politisch und prägen so die demokratischen Entscheidungsprozesse.
Die FDP im Deutschen Bundestag steht im engen Austausch mit allen in
Deutschland vertretenen Religions- und Glaubensgemeinschaften. Zahlreiche
Liberale sind religiös engagiert.


Das Grundgesetz garantiert Glaubens- und Gewissensfreiheit für alle und
bildet damit die Grundlage für das Zusammenleben der verschiedenen
Religions- und Glaubensgemeinschaften. Die FDP im Deutschen Bundestag
fordert von allen Bürgern die Anerkennung des Grundgesetzes, das die
Freiheit zur Entfaltung des Glaubens zusichert. Der demokratische
Rechtsstaat garantiert die Gleichbehandlung der unterschiedlichen
Religionsgemeinschaften und ihre Rechte. Die Religionsgemeinschaften haben
im Gegenzug die Werte und Bestimmungen des Grundgesetzes anzuerkennen,
einzuhalten und in ihre Gemeinschaften zu tragen.

Der Vollständigkeit halber können Sie unter folgenden Adresse die
Pressemitteilung noch einmal nachlesen:

http://www.fdpfraktionberlin.de/Pressestelle/index.php?cat=Pressemitteilung_einzel&id=2563.


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit und sehr
gerne zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest sowie ein gesundes wie erfolgreiches Jahr 2009.

Mit freundlichen Grüßen

Richard Boeck
FDP-Info-Point
FDP-Bundesgeschäftsstelle
Thomas-Dehler-Haus
FDP-Info-Point
Reinhardtstr. 14
10117 Berlin

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00 - 20.00 Uhr

Tel. (030) 28 49 58 0
Fax (030) 28 49 58 22

fdp-point@fdp.de
www.fdp.de

P.S.: FDP aufs Handy: Für exklusive Informationen senden Sie „fdp09“ per
SMS an 87654. Sie zahlen nur einmalig eine SMS zu Ihrem netzabhängigen
Tarif.


und Hengstenberg ,Claudine
von Hengstenberg.Claudine@fdp.parlament-berlin.de
schreibt:

Sehr geehrte Denise,

als Liberaler teile ich ausdrücklich NICHT die Meinung des CDU-Kollegen, den Zutritt zu Kirchen nur nach Zahlung von Kirchensteuer zu genehmigen!

Mir geht es ausschließlich darum, den (aktiven) Gemeindemitgliedern ein vorrangiges - kein ausschließliches Platzrecht! - zu gewähren. Und das finde ich legitim!

Diejenigen die die Kirche finanzieren und stützen - auf welche Weise auch immer - dürfen gerade an Weihnachten - aus Platzmangel - nicht draußen bleiben müssen.

Lesen Sie hierzu bitte auch meine gestrige Pressemitteilung:

www.fdp-fraktion-berlin.de/Pressestelle/index.php?cat=Pressemitteilung_einzel&id=2563

Mit besten, weihnachtlichen Grüßen

Dr. Martin Lindner

übermittelt im Auftrag

via

Claudine Hengstenberg

Dipl.-Politologin

Büroleiterin des Vorsitzenden Dr. M. Lindner

FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin

Preußischer Landtag

10111 Berlin



Tel: 030. 23 25 23 01

Fax: 030. 23 25 23 09

Mail: Claudine.Hengstenberg@fdp.parlament-berlin.de

Web: www.fdp-fraktion-berlin.de
am 23.12.2008 15:22:00 (217.83.117.xxx) Link Kommentar melden
Offene Mail an Herrn Ansgar Dittmar.
Sehr geehrter Herr Ansgar Dittmar,
bitte setzetn Sie sich für einen freien Zugang aller Bürger unseres Landes zu den kirchen ein, denn bekanntlich müssen auch alle Bürger die kosten des Einzugs der Kirchensteuer mitbezahlen. Nach meinem Kenntnisstand wird die Krichensteuer vom Finanazamt über die Lohnsteuerkarte einbezogen. Der VBesuch eines Kirche oder eines Gottesdienstes sollte nichr nu an Weihanchten sondern an 365 Tagen in Jahr unentgeltlich möglich sein, gerade für die vielen Hartz IV Empfänger udn Aufstocker.
Lesen Sie dazu bitte:

http://www.onlinezeitung24.de/article/1057 von ©denise-a. langner-urso

Merry Chrismas


Harry Gambler
Künstler & Schriftsteller und Ökonom
http://www.buergerbewegung-wir.com/
http://www.onlinezeitung24.de/news.php
am 23.12.2008 18:15:18 (91.89.164.xxx) Link Kommentar melden
Die größten Heuchler der Nation findet man man nun mal in der christlichen Ecke (sprich katholische und evangelische Organisationen) denen es gut in den Kram passen würde wenn nur noch zahlende Kirchenbesucher Plätze in den Kirchen bekommen würden. Arme Menschen zahlen nun mal keine Steuern also auch keine Kirchensteuern und das stinkt den superreichen Kirchen. Das ist doch ein offenes Geheimnis das CDU und FDP die Parteien der Reichen sind.Unverhohlen zeigen sie nun ihr wahres Gesicht wenn sie armen Menschen den Zugang zu den Kirchen am liebsten verweigern möchten. Das ist wenig christlich. Doch der Trend ist klar Hetzkampagnen gegen Arme und bedauerlich ist das die Presse so etwas auch noch sensationell aufbauscht.
am 24.12.2008 05:43:26 (217.83.117.xxx) Link Kommentar melden
@theopuyn,
das Problem liegt tiefer. Nimmt man die oberen 10 Prozent, also die Recihen der Wohlhabenden in diesem Lande, so bezahlen von denen 5 % gar keine Steuer.

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