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Politik: Politische Meinung

1990 und die ungelöste deutsche Frage

Quo vadis Deutchland und Europa ?

Dieser Artikel entspringt der Notwendigkeit, Alternativen und Ursachen der gerade stattfindenden tiefgreifenden Umwandlung Deutschlands und der globalen Beziehungen, zu entsprechen und vor weiteren Fehlern gestörter Verhältnisse der Entscheidungsträger zur deutschen Politik und Fragen, aufzuzeigen.

Rückblick

Europa im Nachgebilde des römischen Reiches, führte zur Neubestimmung speziell unter katholischer Kirchenführung und seiner mit der Kirche stark verwobenen Fürstenhäuser. Diese bildeten in Ihren angestammten Einflussgebieten Ihre Herrschaftsbereiche aus, woraus bis in jüngere Geschichte, sich dann die Schwerpunkte um Frankreich, KUK-Österreich, Russland, England, ein wenig Spanien und speziell als jüngstes Glied in dieser Entwicklung, Deutschland, herausbildeten.

Die deutschen Stämme in der Mitte Europas waren jedoch von jeher ein Zankapfel der deutschen Fürstenhäuser untereinander, wie auch von den älteren, bereits ausgebildeten Staaten gesteuerten und geschürten Zwistigkeiten zur Verhinderung eines homogenen deutschen Staatsgebildes, an der nicht wirklich Jemand interessiert war. Eher als Bedrohung empfunden wurde.

Die Zeit deutscher Kaiser um die Jahrtausendwende 900 bis ca. 1300, war noch europäisch ausgeprägter und von nationalstaatlichem Denken sehr weit entfernt. Diese Zeit kann nicht als Ursprung deutscher Reiche im Verständnis eines deutschen Nationalstaates angesehen werden, da diese Reiche immer europäisch-katholisch geprägte Reiche waren, die Ihr Verhältnis der Macht immer auch unter europäischem Kontext der Macht zu den Fürstenhäusern nach Beendigung des römischen Reiches und seiner Nachfolgeschaft der katholischen Kirche, ansahen.

Die Gründung eines ersten deutschen, homogenen Staatsgebildes wurde dann von Fürst Bismarck als erster Kanzler des ersten deutschen Kaiser, der ja bekanntlich in Versailles ausgerufen wurde als unglücklichsten Ort, den man hätte wählen können, ausgerufen. Und dieses erste deutsche Kaiserreich in Form eines deutschen Nationalstaates, war durch die militärische Vormachtstellung Preußens, geprägt.

Hier liegen auch die Wurzeln der Verfluchung und das Bestreben der Zerschlagung Preußens als vermeintlicher „preußischer Militarismus“ als Erfindung der Deutschland umgebenden Mächte, was sich bis heute selbst in die Köpfe der Deutschen, fortgepflanzt hat. Womit nun die Deutschen aufgrund Ihrer leidvollen Erfahrung der nationalen Selbstbestimmung, vor sich selbst zu Kreuze gezogen sind und in Selbstbezichtigung von Schuldgefühlen, sich förmlich als untherapierbarer Patient, derzeit sehen.

Dieses Schuldgefühl verdrängt jegliche Einsicht in eine aufgeklärte Sichtweise der Deutschen zu sich selbst, des geschichtlichen Hintergrundes der Istsituation und eines aufgeklärten Nationalstaates als Möglichkeit, die Spannung und mögliche erneute Verwerfungen aus Deutschland heraus zu nehmen, um Deutschland für Europa zukunftsfähig zu halten.

Der Wunsch des sich im Kaiserreiche sich ausbildenden Bürgertums, auch unter dem Einfluß der französischen Revolutionsideen, nach Demokratisierung und Parlamentarismus, konnte sich nie richtig durchsetzen. Eine friedliche Entwicklung der Ablösung einer absolutistischen Kaisermonarchie wilhelminischer Prägung unter Verabschiedung der Grundsätze Bismarcks und der dann falschen Blockpolitiken des deutschen Kaiserreiches, fand Ihr jähes Ende in der vaterländischen Aufgabe des völkischen Zusammenschlusses des ersten Weltkrieges, wo es halt keine Parteien, Gruppen oder sonst welche Interessen gab, sondern nur noch Deutsche.

Der deutsche Nationalstaat, egal unter welchem politischen Gebilde, war den europäischen Möchten immer ein Dorn im Auge. Deshalb die falschen und ohne Verstand gemachten Kapitulationsverträge nach Beendigung des ersten Weltkrieges, die den Grundstein für die weiteren Verwerfungen Europas einleiteten. Ein französischer Mahner Aristide Briand und des Vorläufers der heutigen UN, des Völkerbundes, fanden kein Gehör und Europa verspielte seine Chance, eine Entwicklung wie nach dem zweiten Weltkrieg, einzuleiten.

Denn die Erfahrung für die Mächte und Ihrer lange ausgeprägten Nationalstaaten in Europa, die keine Konkurrenz mehr haben wollten, mussten mit Argwohn erkennen, das die Zusammenlegung der durch die Fürstentümer Kleinkarierten Flickenteppichlandschaft Deutschlands, sich in Form der ersten Zollunion und dann später ein einem einheitlichen Wirtschaftsgebiet finden deutschen Nation, sehr schnell zu einer wirtschaftlichen Konkurrenz heranwuchs, die der eigenen Interessenlagen doch sehr entgegen standen. Die Zusammenlegung Deutschlands setze explosionsartige Kräfte der Deutschen frei, die schnell zu einer kulturellen, geistigen, organisatorischen, wie wirtschaftlichen Größe erwuchs, die den Kampf um vermeintliche Vormachtstellungen angestammter Platzbestimmungen der europäischen Nationalstaaten, störte.

An die Stelle einer friedlichen Entwicklung trat dann die Fortsetzung des ersten Weltkrieges, von dem heutige Historiker längst sagen, der erste Weltkrieg hatte gar nicht aufgehört, sondern fand seine Fortsetzung dann in der politischen Umgestaltung der Perversion durch die Nazidiktatur mit all seinen bekannten Folgen und des dann fortgeführten Waffenganges.

Istsituation:

Die Istsituation Deutschlands speist sich aus den Geschehnissen der militärischen Kapitulation der Wehrmacht und der Komplettbesetzung Deutschlands durch die alliierten Streitmächte. Auch, um die Kapitulationsfehler des ersten Weltkrieges nicht zu wiederholen und Deutschland nicht die Möglichkeit zu geben, ohne Aufsicht seine Kräfte, neu zu entfalten und wieder in Konkurrenz zu den anderen Staaten treten zu lassen.

Interessanter Weise baute die dann folgenden Regelungen auf den Kapitulationsbedingungen der ersten Weltkrieges auf, jedoch unter der Erkenntnis, die Fehler von einst nicht zu wiederholen. Jedoch auch dafür zu sorgen, Deutschland nie wieder so erstarken zu lassen, daß es eine prägende Rolle im militärisch-politischem Komplex, einnehmen kann. Deshalb hat man sich auf die Haager Landkriegsordnung zur Anwendung der Lösung des deutschen Problems eingelassen unter Anerkennung, das deutsche Reich politisch zu mindest, nicht aufzulösen und diese Frage auf den Tag einer möglichen Friedensregelung und Neuausrichtung der europäischen Strukturen, zu verschieben und zu überlassen. Und diese Regelungen haben Vorgaben, die bis zu 90 Jahre Gültigkeit erhalten sollen, egal, wie die Deutsche Frage im Sinne der Alliierten Interessenlagen, für Deutschland sich entwickeln mögen. Im Kern heißt das, das Deutschland, selbst wenn es seine Selbstständigkeit zurück erhalten sollte, unter den Bedingungen der alliierten Siegermächte und deren Vorgaben, unter Aufsicht bleibt. Denn Deutschland bekommt seine Souveränität nur dann zurück, wenn es sich diesen Bedingungen unterwirft. Das spiegelt sich ja auch in den 2Plus4-Verträgen und seiner Geheimbestimmungen wieder, die Deutschland erlaubt haben, sich als Restbestand unter Ausschaltung Preußens und der ostdeutschen Kerngebiete, wieder zu vereinigen.

Das hat nun auch Konsequenzen in der Bewertung der deutschen Frage und Lösung dieser Frage, sollte es zur Wiedervereinigung auf der internationalen Rechtsgrundlage der Haager Landkriegsordnung, seiner daraus erwachsenen Verpflichtungen für die Siegermächte, wie auch der dann folgenden internationalen Weiterentwicklungen durch die UN-Rechtesgrundsätze, die international zumindest von allen beteiligten Staaten vorgenommen wurden, zu respektieren und anzuwenden.

Die Bedingungen für Deutschland nach der militärischen Niederlage, die hier gar nicht bewertet werden soll und als Fakt hingenommen werden kann, berührt jedoch nicht die Frage nach den Bedingungen und der politischen Folgen und Pflichten für die Siegermächte.

Die Bedingungen der Kapitulation für Deutschland nach Beendigung des zweiten Weltkrieges als Fortsetzung des ersten Weltkrieges, erfuhren in jedem Falle auch hier in Fortsetzung der Kapitulation viel defizieler als es noch die Kapitulationsbedingungen des ersten Weltkrieges vermochten, auch im Hinblick des Gesamtbesetzung Deutschlands, eine tiefgreifende Einflussnahme der Neugestaltung und Aufsichtnahme, weiterer staatlicher deutscher Entwicklungsmöglichkeiten. D.h., durch die Entnazifizierung und Trennung der Besatzungsgebiete und durch die Haager Landkriegsordnung vorgegebene Selbstverwaltung unter Aufsicht der Alliierten Siegermächte, entstanden Pseudostaatsgebilde mit Ihrer internationalen vorläufigen Anerkennung und der dann zusammengelegten Westgebiete. Und so konnten sich dann zwei unterschiedliche Erfolgsmodelle deutscher Verwaltungsgebietsstaaten, herausbilden.

Diese Gebiete, speziell die Westdeutschen Gebiete, die sich unter dem Begriff BRD formierten, wurden dann aufgrund Ihrer Stärke und der 2Plus4-Verträge und Vorgaben der Siegermächte, auch im Hinblick auf den Zusammenbruch der Sowjetmacht die nun nicht mehr die Möglichkeit hatten hier bestimmend mitzureden, neu ausgerichtet und unter Regie speziell der USA und Englands, unter dem Bestand der Pseudoverwaltung der Selbstbestimmung eines Pseudostaates BRD, unter Bruch der Haager Landkriegsordnung und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den Deutschen gegenüber, fortgeführt. Denn nur unter dieser Vorgabe war der Deutschlandfreund und mit dem deutsch-französischem Freundschaftsvertrag verbundenem Frankreich unter Führung von Mitterand bereit, der deutschen Teilwiedervereinigung, zuzustimmen. Das Angebot Russlands und seiner richtigen Erkenntnis der latenten Gefahr für Europa, eigentlich die deutsche Wiedervereinigung in den Grenzen vom 31.12.1937 wieder zu realisieren und die besetzten Ostgebiete freizugeben, wurde vom Westen jedoch unterlaufen.

So kam es dann zu der rechtlich nicht haltbaren Kuriosität der deutschen Wiedervereinigung unter Bruch internationaler Pflichten für die Siegermächte, die sich eben aus der Haager Landkriegsordnung und aller sonstigen Regeln speisen, und Deutschland wurde in Form der provisorischen Staatsform BRD, fortgesetzt.

Diese Umsetzung enthält eine weitere Kuriosität. Die Wiedervereinigung und der gesetzlichen Vorgabe zur Neuausrichtung der BRD als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches und der Vorgabe einer neuen Verfassung in Direktabstimmung durch den Reichssouverän, wurde nun den Deutschen in der Form verkauft, daß durch die Wahl der „repräsentativen Parlamentarier“ unter Parteibuch- und Fraktionsführung, gestützt auf Artikel 23 und 146 des alten GG der nicht mehr existierenden BRD, diese sich einer Art „neuer Ermächtigung“ sich selbst bedienen konnten und damit die Mitbestimmung des Souveräns, hintertrieben. Dieses kommt einem Staatsstreich gleich.

Adolf Hitler als „Kollateralschaden“ von Wirtschaftsstrategien!?

Diese Frage ist heute mit einem eindeutigem „Ja“ zu beantworten. Schauen wir uns doch einmal an, was man heute um die Herkunft der Menschen, die hierzu beigetragen haben, weiß und was es mit den Strategien so auf sich hat.

Am Beispiel der jüngsten Biographie um das Leben und den Werdegang von „Günter Quant“, als einer der ganz Reichen Industriebarone über die Wechsel deutscher Geschichte hinweg, sowie der bekannten Fakten aus den „Nürnberger Prozessen“ , ist zwar nicht Alles, so doch erkennbar zu entnehmen, dass noch wesentlich mehr Firmen, Banken und Großfamilien am Geschehen involviert waren und bis heute sind, als der Öffentlichkeit allgemein bekannt. Viele haben also die Geschicke der Geschichte wesentlich aus dem Hintergrund gesteuert und Viele sind durch die Geschehnisse unter Nutzung der Tagessituation zu Macht, Einfluß und Geld gelangt. Die bekanntesten Namen seien hier nur Beispielhaft genannt: Wolf von Amerungen, SS-Offizier und Judenvermögenveräußerer- und Bereicherer im Auftrage der SS in Portugal, später Bundesverdienstkreuzträger. Thyssen-Krupp, BMW, MAN, IG-Farben und Nachfolger bestehend aus BASF, Hoechst und Bayer, Alfred Körber Holding, die Kette Budnikowski in Hamburg, Neckermann und einige deutschen Kaufhäuser, die vorher Juden gehörten etc. bis hin zu z.B. Frau Elisabeth Noelle-Neumann, NS-Propagandaministerium mit Ihren späteren Verbindungen in die Wirtschaft, die sich mit Sicherheit auf den Erfolg Ihres Unternehmens nicht negativ ausgewirkt haben. Von den vielen Polit- und Verwaltungswiedergrößen und –Emporkömmlingen aufgrund richtiger Protektion ganz zu schweigen.

Schauen wir uns ein wenig die Strategie an, die es zu den Tagen der so genannten Machtergreifung gegeben hat. Wir dürfen davon ausgehen, daß die Führungsspitze der deutschen Wirtschaft auf allen Ebenen korrespondiert hat. Das zeigt sich jetzt gerade bei der frisch veröffentlichten Biografie von dem Unternehmen Quant. Nun darf man davon ausgehen, dass es auch auf der Wirtschaftsebene disziplinübergreifende Denker gegeben hat, die relativ frei waren vom Deutschtum, auch wenn Sie sich aus der Zeit in dem einen oder anderen Fall haben davon beeinflussen lassen. Den wirklichen Größen war das aber wahrscheinlich „Schnuppe“ Für sie war nur wichtig, passt es in meine Unternehmensüberlegungen, die über den Tag hinausreichen, hinein oder nicht. Und unter welchen Umständen und mit welchen Mitteln, kann ich den größten Nutzen daraus ziehen.

Und genau an dieser Stelle waren die Berührungspunkte, die es einem Adolf Hitler erst ermöglichten und erlaubten, sich die Macht zu nehmen und sich Ihrer zu bedienen. Wie ist das möglich, wird sich der Eine oder Andere an dieser Stelle fragen mögen. Das ist eigentlich eine einfache Überlegung.

In der weltwirtschaftlichen Strategie geht es nicht um Gemeinwohl und um Menschen, sondern um Positionen, Märkte, Macht, Geld, Einfluß und „sich durchsetzen“, behaupten, erweitern und weiteren Einfluß und Macht gewinnen müssen. Stillstand ist Rückschritt. Das ist wie auf dem Schlachtfeld. Nein, es ist ein sich ständig wechselndes Schlachtfeld, wo täglich neue Schlachten geschlagen werden, jedoch nie der Krieg gewonnen wird. Dieser Permanentzustand nach dem Motto „gefressen und gefressen werden“ erlaubt keine Sentimentalitäten, noch Rücksichtnahme auf Staat, Bevölkerung und politisches System. Sie sind immer nur ein Baustein des Geschehens der Gesamtstrategie, die niemals, also wirklich niemals, aus den Augen verloren werden darf. Und jedes Mittel rechtfertigen.

Nur wer dieses Spiel beherrscht, kann überleben. Und so gesehen bringt jede Zeit Ihre Strategiegenies hervor. Und Deutschland steckte von der Gründerzeit und den Beginn der Industrierevolution voll von klugen Köpfen. Nicht nur in der Wissenschaft, sondern eben auch in der Wirtschaft.

Der erste Weltkrieg war gerade verloren und die Technikzukunft, so wie wir sie heute kennen, begann gerade. Die wirklich großen Denker jener Zeit hatten eben genau dies begriffen. Sie hatten auch begriffen, wie geschwächt und benachteiligt Sie gegen die angelsächsische Wirtschaftsmacht dastanden aufgrund des verlorenen ersten Weltkrieges und der verlorenen Marktmöglichkeiten, die gerade neu bestellt wurden. Die asiatische, japanische Wirtschaftsmacht war zwar zu erkennen, spielte zu dieser Zeit jedoch eine untergeordnete Rolle im europäischem/angelsächsischem Wirtschaftsbereich und Wirtschaftsgeschehen.

Mit diesem Hintergrund wurde eine Wirtschaftsstrategie entwickelt, die es galt, durchzusetzen. Und hierzu zählen die billigende Inkaufnahme einer politischen Orientierung, die diesen Zielen nutzen konnte. Unabhängig ihres politischen Programms und der Zielsetzungen. Und das sind eben nur ein Adolf Hitler mit seinen Schergen.

Und genau an dieser Stelle trafen sich die Interessen. Hierbei ist es diesen Wirtschaftsstrategien völlig unbedeutend, wie viel menschliche Opfer diese Strategie mit der Folge der Wahl der politischen Richtung, kosten könnte oder auch nicht. Das war eine Nebensächlichkeit, die zwar durchgespielt wurde, jedoch kalkulierbare Verluste und Gewinne ergaben. Wobei die Gewinnerwartung die der Verluste, bei weitem übertraf. Siehe KZ-Einrichtungen in Firmen oder Firmen in KZ-Einrichtungen etc.

Genauso kam die Strategieanalyse zu dem Ergebnis, das ein Krieg sich in jedem Falle lohnen würde um die Rückschritte des verlorenen ersten Weltkrieges und der Marktverteilung zu kompensieren. D.h., ein erneuter Krieg mit der personellen Durchsetzungskraft und Fähigkeit eines Adolf Hitlers und seines diktatorischen Apparates, arbeiten den vorgegebenen Wirtschaftszielen, die eben zu jener Zeit bereits global angelegt sind, entgegen. Die weiteren Analysen haben sogar ein Verlieren des erneuten Krieges durchgespielt. Und auch hier kam man zu dem Ergebnis, das viele Verflechtungen bereits so breit angelegt waren, da unabhängig wer den Krieg nun wirklich gewinnen möge, man eigentlich nur gewinnen könne. Denn im Ergebnis würden zwar die einen oder anderen Produktionsstätten in Mitleidenschaft gezogen, die Anpassung an Technik, Reinvestition und Neubau waren jedoch leistungsorientierter und mit weniger Kapitalaufwandrisiko behaftet, als eine ständige Neuanpassung, Umbau und Neubau aus eigenen Mitteln. Dieses auch mit der Sozialsystemüberlegung auf staatliche Verantwortungsdelegierung. Eine Überlegung der menschlichen Not, den damit verbundenen Verwerfungen, Zerstörungen sowie der Achtung vor menschlichem Leben, waren bei derartigen Überlegungen mehrheitlich kein Thema. Handelt es sich doch bei derart langfristig angelegten Strategien und Schlachtplanungen nicht um Menschen im Einzelnen, sondern um die vor beschriebenen Marktüberlegungen etc. Hierin erklärt sich auch das allgemein verbreitete „Unschuldsgefühl“ der meisten Akteure der Wirtschaft. Und so wird jeder Staat und jedes Volk letztendlich im bereinigten Globalisierungsdenken, nur zur Beute.

Das daß so ist, dokumentiert sich auch in der Tatsache, das fast alle betroffenen Personen nur kurze Verurteilung erfuhren, Einige gar keine und Herr Quandt schlicht durch Beziehungsschutz übersehen wurde und von den Briten aus wirtschaft-militärischen Überlegungen heraus, geschützt wurde. Diese Vermengung der Interessen zog sich durch etliche Bereiche. Insbesondere in den Betrieben und Einrichtungen, die wissenschaftlich ausgelegt waren. Hier erinnere ich nur an die Raketentechniken, Flugzeugtechniken und Computertechniken u.v.m.

Wenn wir dann die Geburt der BRD mit den politischen Zielen, deren Auslegung und Gestaltung der neuen Republik im Teil der westlichen Alliierten ansehen, siehe hierzu auch die anderen Ausführungen zur Geschichte der BRD, so ist schnell zu erkennen, dass es eine wirkliche Kontinuität ergeben hat, die genau in die Zielvorgabe der Wirtschaftsstrategien, hineinpassen. Weder haben wir eine neue Demokratie, die den verlorenen Krieg auch politisch verloren gegeben hat, noch haben wir eine neue Wirtschaftsgrundlage der Besitztümer aus Verantwortlichkeit und Aufarbeitung bekommen, die auch nur im Entferntesten der den deutschen zugefügten Schmach durch Deutsche am deutschen Volke, Rechnung und Würdigung, bzw. Aufarbeitung erlaubte. Und die Ziele der Wirtschaftsstrategen erscheinen wirklich aus deutscher Wirtschaftssicht, aufgegangen. Denn es ist nur in die Statistiken hineinzuschauen, wo wir stehen. Wir sind trotz aller Tragödien als Sieger hervorgegangen. Und die nächste Runde ist eingeläutet durch die Absicherung des Kapitalstandortes Deutschland, der gerade in diesen Tagen mit seinen Strategien jetzt neuen Aufschwung erhalten soll bis hin zu den Rohstoffsicherungsüberlegungen des Außenministeriums, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus diesen Wirtschaftskreisen ferngelenkt wird etc.

Und auch Adolf Hitler dient wieder diesen Strategien. Denn durch das über Jahrzehnte beschäftigen von Generationen mit dieser „Ausgeburt der Hölle“ und seinen Geschehnissen, die man den Deutschen als Sündenfall und Involvierung bescheren konnte, kann man in aller Ruhe, seine Strategien immer wieder ohne großen Aufhebens, anpassen und weiterentwickeln.

Auch mit diesem Hintergrund kann man davon ausgehen, daß die zunehmende Hatz in der heutigen BRD auf nicht angepasste Denk- und Handlungsweisen, noch nicht ihr Ende der Fremdsteuerung und der vorsätzlichen Geistesmanipulation, was die deutsche Geschichte angeht, aus Zweckdienlichkeiten, nach wie vor einen hohen Stellenwert bei den Verantwortlichen dieses Staates inne hat. Die Intention dürfte ziemlich deutlich für den geneigten, informierten Leser erkennbar sein. Es geht schlicht um den Machterhalt der Ergebnisse all dieser Entwicklungen, die letztendlich die deutsche Marktstellung für die deutsche Wirtschaft, erst gesichert hat.

Dieses auf lange Sicht angelegte Szenario deutscher Wirtschaftsplaner und ihrer Strategien, die auf so leidvolle Weise eben zu ihrem Erfolg geführt hat, darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Die Aufgabe deutscher eigenständiger Politik aufgrund seiner instabilen Mittellage in Europa, ist der kalkulierte Preis für wirtschaftlichen Erfolg.

Die sich ständig wiederholende Frage nach dem Nationalstaat und Europa.

Es erhebt sich immer wieder die Frage, wie viel Europa kann es geben, ohne seine Nationalität aufzugeben. Diese Fragestellung ist geradezu obszön. Denn ein Bayer hat nicht aufgehört Bayer zu sein, nur weil er innerhalb Deutschlands in Form der BRD als Nationalstaat zusammen gefasst ist.

Klipp und Klar:

Jeder Mathematiker kann es jedem einigermaßen gebildeten Menschen, der etwas rechnen kann, klar machen. Ist eine Berechnungsart, mag sie auch noch so schlüssig erscheinen da sie einen bestechenden Rechenweg vormacht mit einem vermeintlich logischem Ergebnis, im Ansatz falsch gewählt, so ist auch das Ergebnis falsch.

Und genau das der Fall bei der Frage nach dem Nationalstaat und der Frage, ist er ein Anachronismus. Rein mathematisch wird es beim richtigen mathematischen Ansatz zu einer eindeutigen Beantwortung führen. Der Nationalstaat des 19. und 20 Jahrhunderts ist überholt, da er keine Antwort mehr geben kann auf die Beantwortung der Fragen, die sich im 21. Jahrhundert zur Zukunftssicherung und des Erhalt wie Bestandssicherung von Völkern, stellen. Die Vereinigung Europas zu einem homogenen Gebilde bedeutet nicht die Aufgabe der Nationalitäten, sondern einzig die notwendige Zusammenfassung, die Nationen in Europa nicht unter gehen zu lassen.

Nehmen wir die Analyse der beiden vorgenannten Absätze zusammen, so ergibt sich daraus eindeutig die Tatsache, daß Deutschland nach wie vor einen unter alliierter Aufsicht stehenden teilsouveränen Staat darstellt, der durch politisch-juristische Tricks der Akteure und Teilhaberschaft deutscher Politik, um seine Rechte gebracht wurde. Um seine international gesicherten Rechte, die sich nicht nur aus der Haager Landkriegsordnung ergeben, sondern auch durch alle damit verbundenen Rechtsakte in Folge.

Zukunft

Hat dieses Konstrukt Deutschlands in der heutigen Form überhaupt Zukunft?

Diese Frage ist doch sehr zweifelhaft anzusehen. Es muß sich nur klar gemacht werden, welch offene Flanke der vermeintliche Rechtsstaat BRD mit seiner Pseudodemokratie und seiner faktisch fehlenden Legitimation, hat. Stellen wir uns vor, die derzeitige Weltwirtschaftskrise erlangt die Qualität der 20er Jahre und es kommt in Deutschland zu Verwerfungen finanzieller wirtschaftlicher Art, wo der größte Teil des Mittelstandes seiner Ersparnisse und Lebensleistungen, beraubt wird. Schon heute stehen wir in einer äußerst kritischen Situation des sich auflösenden Mittelstandes, der zusammenbrechenden Sozialsysteme, einer überlasteten Finanzwirtschaft, der Ungewissheit der Währungsstabiltät uvm. Auch schlägt langsam das Versäumnis einer geregelten Bildungspolitik, der Sicherung des Humankapitals, der Aufrechterhaltung von Sinnhaltigkeit für die nachwachsenden Generationen, der Verhinderung von amerikanischen Gesellschaftssituationen a la Bronx, inkl. einer falschen Integrationspolitik in Nachhaltigkeit, auf die Gesellschaft durch.

Gleichzeitig bastelt das wirtschaftspolitisch-juristisch motivierte Politetablissement an der Gesetzeslage herum, in dem das Grundgesetz klammheimlich zur Verfassung hochstilisiert wird und selbst für Juristen das plötzlich egal zu sein scheint, da die Frage Zweckdienlichkeiten der Betreiber zu weichen scheint. Die in diesem Zusammenhang stattfindenden Gesetzesanpassungen als Ersatzverfassung in der vermeintlichen Rechtsnachfolge des dritten Reiches, münden zusehend in eine Demokraturform, die eine vornehme Umschreibung einer Poltiverwaltungsdiktatur begründet.

Im gleichen Atemzuge kommen Probleme auf das Land zu die in einer sich rascher verändernden Welt begründet liegen, worauf der Nationalstaat zwar ein Angebot in Form der europäischen Entwicklung haben könnte, jedoch aufgrund falscher Entscheidungen und Renationalisierungen in Form einer Sozialisierung in Form von Trennung national nicht mehr lösbarer Aufgaben, diese auf Europa zu übertragen um gleichzeitig vermeintlich wieder mehr Spielraum für den Nationalstaat, zu erlangen. Dieser Spagat findet seine Fortsetzung in der Entmündigung der europäischen Völker, der Fortsetzung des Politbetruges und der Geschichte der Deutschen an den Deutschen, sowie an eines EU-Verfassung/Vertrages, der den Staaten die Gewalt über die Völker in Form einer möglichen Polizeitstaatsdiktatur ermöglicht, zum vermeintlichen Wohle eines Größeren Ganzen, was die Bevölkerungen ohnehin nicht zu verstehen in der Lage scheinen.

Und im gleichen Zusammenhang verfällt der Staat in die Fehler der alten, klassischen Nationalstaatlichkeiten, die eben lange keine Rezeptur mehr für die Problemlösungen der heutigen Zeit, darstellen.

Deshalb ist es heute wichtiger denn je, die Deutsche Frage, auch auf dem Hintergrund der Globalisierung und der notwendigen Zusammenführung und Unabhängigkeit der Schicksalsgemeinschaft Europas, zu lösen und den historisch bedingten Betrug der vorstehenden Begründungen, aufzulösen.

Die heutige Zeit und das gemeinsame europäische Schicksal begründen keine deutsche Gefahr mehr für seine Nachbarn. Diese Gefahr erwächst nur aus der Tatsache, wird diese Geschichtsfälschung und Meinungsmanipulation, weiterhin Aufrecht erhalten und den Deutschen Ihre Selbstbestimmung weiterhin verwährt.

Wird diese Frage jedoch einer Lösung zugeführt und der Staatsstreich kann beendet werden, so besteht die große Hoffnung, daß die Deutschen sich in einem aufgeklärten nationalem Sinne zu sich und einer gemeinsamen europäischen Geschichte bekennen können und dieses für Europa ein Gewinn sein kann. Wird dieses weiterhin verhindert, so besteht die latente Gefahr bei jeder kleinen Verwerfung, radikalen Interessenlagen Vorschub zu leisten und Deutschland für sich und Europa unberechenbar zu erhalten.

Das kann nicht das Interesse der europäischen Länder, noch Deutschlands selbst sein. Deshalb gibt es keine Alternative zu einer Rückführung auf die Verfassungsausgangslage von 1871, die als einzige rechtsfähige Ausgangslage angesehen werden muß. Denn die Verfassung nach der Abdankung des Kaisers, die 1919 eingeführt werden sollte, hatte keine Mehrheit erhalten und ist nie ratifiziert worden, was in die direkte Diktatur von 1933 führte mit all seinen schlimmen Folgen. Der Anspruch der BRD-Führungsriege, nun deren Rechtsnachfolger zu werden und zunehmend jegliche Form von Rechts und deren politischen Nationalausrichtung, als Auffangbecken zu dienen und gleichzeitig eine Art Verwaltungsdiktatur zu begründen und den Ständestaat und Obrigkeitsstaat alter deutscher Art, neu zu beleben, kann nicht gut gehen.

Schlussbetrachtung:

Die heutige BRD befindet sich in einem illegalen Zustand, was durch unabhängige juristische und historische Fachkapazitäten, längst belegt ist. Die BRD ist dabei, in diktatorischem Stile einer neu aufgelegten Machtergreifung unter Umgehung des Gesetzesauftrages und unter Leugnung und Umgehung internationalen Rechtes, ihren Staatsanspruch zu manipulieren und Ihren Staatsstreich, fest zu zurren.

Anders Denkende werden heute existentiell zerstört, kriminalisiert oder für verrückt erklärt. Die Medien sind gleich geschaltet und Kritik am System wird wirtschaftlich abgestraft.

Diesen Zustand gilt es zu beenden, soll nicht in naher Zukunft neues Unglück über Deutschland und Europa hereinbrechen. Denn es ist eine Frage absehbarer Zeit, daß dieses Ränkespiel derzeitiger Politkreise, nicht auf Dauer tragfähig ist. Dieses System ist nicht lebensfähig und die Wahrheit läst sich nicht auf Dauer verhindern.

Ohne Freiheit keine Wahrheit – ohne Wahrheit keinen Frieden (Karl Jaspers)

Das Elixier der Geschichte ist der Saft, aus dem Du Zukunft schöpfst. Nimmst Du es nicht ein, vertrocknest Du zu Lebenszeit und erfährst nie, wer, was und wozu Du bist. (Rainer Karow)

Autor: Rainer Karow, Oversee

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Schlüsselwörter: Deutschland | deutsche Frage | Europa
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