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Wirtschaft & Finanzen: Welt

Im tödlichen Würgegriff des Glaubens - die Politik und Wirtschaft der Welt, wer ist Gott? - Teil3

Wer einmal sehr genau die Politik der Welt beobachtet bemerkt einen schleichenden Griff nach der Macht seitens der Kirchen. Diese Möglichkeit des Griffes der Kirchen nach der Macht wird aber von den Menschen oder besser Wählern in den Staaten selbst verursacht und ist historisch begründet und kann früher oder später zur Selbstauslöschung der Spezies Mensch führen.

Die Entwicklung hin zu einer tödlichen Kirchenmachtübernahme im heutigen politischen Alltag ist begründet in der Entwicklung des menschlichen Gehirnes. Diese Entwicklung ist deshalb so fatal, weil sie dauerhaft dazu führen kann, dass die Spezies Mensch sich selbst ausrottet, was es im Tierreich niemals gab. Tiere sind instinktgesteuert und jedes Tier kämpft um sein alleiniges Überleben, allenfalls beschützt es mehr oder weniger die eigenen Nachfahren, mehr aber auch nicht.

Ein Beispiel. Stellen wir uns eine Gruppe von Zebras vor. Sobald sich dieser Gruppe ein Löwe nähert beginnen alle Tiere um ihr Leben zu laufen, niemals jedoch würde sich die gesamte Herde gegen den Löwen wenden. Niemals würde sich die Herde in zwei Hälften teilen um sich gegen die andere Hälfte zu wenden. Die Spezies überlebt als ganzes, wobei jedes Tier seinem Instinkt folgend versucht im Schutz der Herde zu überleben.

Beim Menschen ist dieses Verhalten nicht mehr zu beobachten, der Mensch benutzt in fataler Weise sein Gehirn um sich gegen die eigene Spezies zu wenden, angestiftet von Einzelindividuen, die entweder ihre kirchliche oder ihre politische Macht, meist auch beides massiv missbrauchen.

Aber, wie kann das geändert werden? Nun, es wäre ein Teil dessen, was man ganz allgemein als Aufklärung bezeichnet, nur dass eine solche Aufklärung natürlich einen Machtverlust bedeuten würde, ja mit der Aufgabe der Macht selbst verbunden wäre.

Wo aber sind die Ursachen und welches Wissen um welche Ängste sind es die zu diesem schwerwiegenden Machtmissbrauch der Kirchen und durch sie der Politiker in aller Welt führen? Es ist die Angst des Menschen vor dem Tod und der Wunsch ewig zu leben und nicht vergessen zu werden, eine Angst, die bei keiner Tierart bisher nachgewiesen worden ist.

Dabei muss sich der vernünftige Mensch nur bewusst sein, dass es ja das unendliche Leben bereits gibt, man darf das Leben nur nicht darauf reduzieren, was der Mensch darunter definieren möchte, denn Leben wird ja dann erst als Leben anerkannt, wenn es sich selbst fortpflanzt, wenn es sich selbst erhält, einen Stoffwechsel hat. Jedes Biologiebuch beschreibt genau, was als Leben zu betrachten ist, schon oft benutzt in der Abtreibungsdiskussion. Wann ist etwas als Leben zu betrachten, wann lebt etwas, immer eigentlich in Verbindung mit Zellen erfolgend und es alleine darauf reduzierend. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Leben muss viel umfassender definiert werden. Leben reduziert sich nicht auf Zellen sondern auf das gesamte Universum seit dem Urknall, auf die chemischen und physikalischen Prozesse überhaupt. Wenn wir die einmal tun und dabei berücksichtigen, dass Energie nicht verloren geht, sondern sich nur in andere Formen umwandelt, sind wir schon einen ganzen Schritt weiter.

Nach dem Tod dient der menschliche Körper anderen Lebewesen als Nahrung-er erhält selbst Leben, ermöglicht neu entstehendes und so weiter. Im Kreislauf des Universums also oder hier auf die Erde selbst bezogen lebt der Mensch an sich ewig, weil er selbst quasi ja neues Leben beflügelt, wird er nun zur Nahrung, zu Asche und somit zum Pflanzendünger.

Jeder Mensch bleibt auch in Erinnerung und zwar solange es Menschen gibt. Bei seinen direkten Nachkommen über Generationen, wenn er etwas entdeckt oder erfunden hat länger und ansonsten in der Geschichte der Menschheit selbst, wenn man in den Büchern über die geschichtliche Vergangenheit liest. Der Mensch an sich ist also schon unsterblich, im Kreislauf selbst und als Wesen, das diesen Planeten bevölkert hat, nicht vergessen und immer wieder erforscht von späteren Generationen. Das unsinnige ist nur, dass der Mensch egoistisch ist und Leben mit einem Namen zu verwechseln pflegt, sich selbst als Einzelindividuum in den Vordergrund gestellt wissen will.

Machtmissbrauchenden Kirchenvertretern und Scharlatanen ist es somit auch ein Leichtes den Menschen eine Art der Wiederauferstehung zu versprechen in einem einfach nur besseren Leben als der Mensch es bereits hat. Es ist ihnen ein leichtes dem Menschen nicht zu sagen, dass ihm ja quasi endloses leben nur in anderer Form vorbestimmt ist. Nur das menschliche Gehirn hat sich in einer Form entwickelt, dass ein solcher betrug möglich ist, und der Mensch ist eben gerne zu überzeugen von Dingen wie er sie gerne hätte, eben durch seinen schier unglaublichen Egoismus. Und dieser Egoismus ist es, der anderen Macht über sie verleiht, eine Macht, die in sträflicher Weise böswillig zum eigenen Machterhalt missbraucht wird.

Es wird Zeit, dass die Wissenschaft den Teil des menschlichen Gehirns ausmacht, der ihm den Wunsch an ein ewiges Leben ermöglicht. Würde man diesen Gehirnteil ausschalten können, würde nicht eine eigentlich intelligente Spezies es zulassen sich von einzelnen Vertretern im Ewiglebenswunsch gegenseitig auszulöschen und zu bekämpfen. Erst dann wäre der Mensch imstande sich nicht mehr gegenseitig zu bekämpfen, erst dann würde er gemeinsam um das Überleben der Gesamtspezies Mensch kämpfen.

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Schlüsselwörter: Politik | Gesellschaft | Wissenschaft | Wirtschaft | Kirche | Vermischtes
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Kommentare

357
am 06.01.2011 18:31:12 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Im Kreislauf des Universums also oder hier auf die Erde selbst bezogen lebt der Mensch an sich ewig, weil er selbst quasi ja neues Leben beflügelt, wird er nun zur Nahrung, zu Asche und somit zum Pflanzendünger.
Das ist ja direkt tröstlich.

"Was willst Du später mal werden?" - "Dünger!"
Gata Linda
am 07.01.2011 15:32:08 (90.169.73.xxx) Link Kommentar melden
Doppelpost gelöscht
  • Geändert von Argusauge am 07.01.2011 20:38:49.
Gata Linda
am 07.01.2011 15:32:22 (90.169.73.xxx) Link Kommentar melden
Ein Beispiel. Stellen wir uns eine Gruppe von Zebras vor. Sobald sich dieser Gruppe ein Löwe nähert beginnen alle Tiere um ihr Leben zu laufen, niemals jedoch würde sich die gesamte Herde gegen den Löwen wenden. Niemals würde sich die Herde in zwei Hälften teilen um sich gegen die andere Hälfte zu wenden. Die Spezies überlebt als ganzes, wobei jedes Tier seinem Instinkt folgend versucht im Schutz der Herde zu überleben.

Das Beispiel ist absolut ungeeignet, um dem Menschen als gutes Beispiel zu dienen.
Zebras sind sowohl Herden- als auch Fluchttiere, und schon allein deshalb ungeeignet, um als Vorbild für "ethisch korrekteres" Verhalten zu dienen, denn jeder kann nur nach seinen biologischen Vorgaben den Überlebenskampf antreten, ein Zebra bedingt durch 4 schnelle Beine mit harten Hufen eben anders als ein zweibeiniger Mensch auf weichen Sohlen...
Beim Menschen ist dieses Verhalten nicht mehr zu beobachten,

das war auch noch niemals der Fall, denn von jeher war der Mensch ein wehrhaftes Wesen gemäss seiner Abstammung als Raubtier, niemals war er auf schnelle Beine zum Flüchten angewiesen, denn dank seines Gehirns, einzigartig unter allen Spezies, konnte er seine Feinde mittels Intelligenz schlagen.
Was auch immer dieser Artikel ausdrücken sollte, erschliesst sich mir nicht, nur ein ziemliches Konglomerat an in Mode gekommener Schlagwörter ohne inhaltlich erkennbarem Zusammenhang.
Ich darf kollgialiter zur Überarbeitung des Textes raten.

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