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Sonstiges: Kultur & Religion

Die Wissenschaft, die Kirche und die Politik- Wer ist Gott? Teil2

Im ersten Teil wurde konstatiert, der Überlebensinstinkt des einzelnen Individuums sei Gott. Was bedeutet diese Aussage nun aber im Hinblick auf Wissenschaft, Kirche und die Politik, wer bestimmt wessen Existenzberechtigung oder hat sie wem erteilt?

Seit der Mensch wie wir ihn heute definieren auf der Erde seinen Siegeszug begann, gab es die Wissenschaft, auch wenn man dies nicht glauben mag und lieber negieren würde. Was ist denn eigentlich die Wissenschaft? Reduziert sie sich nur auf das, was wir heute verstehen, wann begann sie sich zu entwickeln?

Die Wissenschaft begann ihren Siegeszug zu dem Zeitpunkt, als der Mensch begann in welcher Art auch immer zu erfinden, auszuprobieren zu entdecken, zu experimentieren. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um erste Werkzeuge handelte, ob es darum ging das Wissen über Heilmittel sich anzueignen, oder ob es sich um Farben für die frühesten Höhlenmalereien handelte.

Gleichzeitig mit der stetigen Entwicklung des Menschen entstanden auch die frühesten Formen der Gottesanbetung was letztlich in die heutigen Religionen mündete und gleichzeitig die früheste Form der Politik und Gesetzgebung bedeutete, wenn wir einmal von der Organisation im Tierreich absehen, die rein instinktiv gesteuert ist. Bereits in den frühesten Menschengruppen die Afrika durchstreiften galten Regeln und Gesetze, und eine Familiengruppe bildet gleichsam eine politische Gruppe, sei es in diesem frühen Stadium auch nur die Form einer Familienpolitik und der dort geltenden Gesetze, wer wem folgt oder wer zuerst sich an der gesammelten oder erlegten Mahlzeit gütlich tun durfte.

Das Wissen um bestimmte Heilmittel war die Grundlage des Überlebens und die Urmenschen wurden respektiert, die dieses hatten. Der Mensch erkennt sehr schnell was es bedeutet, mehr Macht zu besitzen als andere, was es wert ist, Macht über andere ausüben zu dürfen, denn es bringt dem Individuum Vorteile.

Die frühesten Menschen haben bereits erkannt, dass sie von der Sonne und den dadurch bedingten Jahreszeiten abhängig waren aber auch vom Regen. Hinzu kam bei den Ackerbauern dann die Erkenntnis der Qualität des Bodens. Fatal jedoch war entwicklungsgeschichtlich die Tatsache Menschen mehr Macht zu verleihen die ein bestimmtes Wissen hatten. Diese Menschen begriffen nämlich sehr schnell, dass ihnen mehr zugestanden wurde nämlich auch zu deuten, was für das Überleben am wichtigsten war. Diese Menschen lenkten so sehr geschickt von der eigenen Anbetung und der damit verbundenen Macht ab indem sie auf höhere Einflüsse verwiesen.

Der Kontakt zu diesen höheren Einflüssen führte sehr bald dazu, zuerst den Menschen selbst zu befriedigen weil dadurch man sich versprach er sei nun auch in der Lage im Auftrag die „Götter“ zu befriedigen. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es also das System der Bestechung und die Wissenschaft ist für die früheste Entwicklung des Glaubens und der Politik selbst verantwortlich. Die Anbetung gewisser Menschen und ihres Wissens zu dieser frühen Zeit war es, die die Politik ermöglichte und entwickelte und den heutigen Kirchen, der Politik und der Wirtschaft zu ihrem immensen Einfluss verhalfen.

Gott ist also ein selbstgemachtes Problem der Menschheit weil man gewissen Individuen über die Kenntnis der „Wissenschaft“ zu frühester Zeit mehr Macht gab als anderen.Der Überlebensinstinkt (und somit Gott) der frühesten Individuenebnete den Weg moderner Götter, Kirchen,Politik und Wirtschaft.

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Schlüsselwörter: Wissenschaft | Kirche | Politik
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Kommentare

Rudolf Homann
am 23.12.2008 09:54:46 (91.39.99.xxx) Link Kommentar melden
Karl Vallentin, der große Komiker, Sprachvirtuose und Filmpionier, der im Ausland mehr geschätzt wird, als bei uns, hat einmal gesagt: "Metaphysik ist der Versuch, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu finden, die gar nicht drin ist." Voila.

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