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Sonstiges: Kultur & Religion

Öffentlichkeitsarbeit der katholischen Kirche immer erfolgreicher

Die katholische Kirche gewinnt an Bekanntheit und Einfluss - auch in Deutschland.

Mit dem Tod des bislang letzten Papstes, i.e. Pius XII., im Oktober 1958 begann die jetzige, bislang längste Vakanz des päpstlichen Stuhls. In Abgrenzung von den Scheinpäpsten Angelo Roncalli ("Johannes XXIII.") bis derzeit Joseph Ratzinger ("Benedikt XVI.") wurde für die Katholiken die Bezeichnung "Sedisvakantisten" gebräuchlich. "Sedisvakantismus" ist aber an sich ein rein negativer Begriff ("der päpstliche Stuhl ist nicht besetzt"), er enthält also an sich nicht das positive Bekenntnis zur römisch-katholischen Kirche. Tatsächlich handelt es sich bei den Katholiken nur um eine winzige Teilmenge des Sedisvakantismus. Fast alle Sedisvakantisten sind von der Kirche getrennt, sei es z.B., dass sie Irrlehren anhängen, oder dass sie Mitglieder kirchenfeindlicher Organisationen sind, etwa der Firma des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" (V2).

Aufgrund politischen Betrugs, infolge mangelnder bzw. irreführender Berichterstattung der Medien, durch das gezielte antikirchliche Agieren der allermeisten Sedisvakantisten sowie wegen Untätigkeit katholischer Sedisvakantisten blieb die katholische Kirche seit 1958 praktisch der öffentlichen Wahrnehmung verborgen.

Dieses Schattendasein der Kirche änderte sich im deutschen Sprachraum im größeren Umfang erst mit der Einrichtung des katholischen Internet-Informationsdienstes "Kirche zum Mitreden" (KzM) im August 1997. Messbar war dieser Erfolg nicht nur anhand der steigenden Besuchszahlen auf mittlerweile über 10.000 pro Monat, sondern insbesondere an der Reaktion seitens der V2-Firma sowie der brd. Während andere sedisvakantistische Publikationen unbehelligt blieben, wurden gegen KzM die schwersten Geschütze illegaler Repression aufgefahren. Wer Bücher kennt wie "Anklage unerwünscht", kann vielleicht einige Formen dieser Repression erahnen. KzM-Texte fanden international Beachtung und Verbreitung, sogar seitens Mitgliedern der V2-Firma. Exemplarisch für eine V2-Plattform sei das - nach eigenen Angaben - "europaweit größte katholische Webportal" kreuz.net genannt: Bereits 2006 berichtete kreuz.net mehrfach über KzM, wobei die KzM-Texte damals nur als "chaotisch", "kaum entwirrbar" etc. bezeichnet wurden. 2007 begann kreuz.net allerdings, KzM-Texte - ggf. von der kreuz.net-Redaktion bearbeitet - selbst zu veröffentlichen.

Im April 2008 wurde zudem begonnen, einige KzM-Texte, normalerweise die Predigten, für Video-Aufzeichnungen vorzulesen und bei youtube zu veröffentlichen. Zudem wurden die meisten dieser Videos auch auf der V2-Videoseite gloria.tv eingestellt. Dabei wurde die gloria.tv-Redaktion sowohl vom KzM-Autor persönlich auf den sedisvakantistischen Hintergrund hingewiesen als auch von gloria.tv-Besuchern um Löschung dieser Videos gebeten, hat aber trotzdem bislang kein einziges der eingestellten Videos gelöscht.

Vielen, die V2-gläubig sind und sich "katholisch" nennen, ist damit der Sedisvakantismus bekannt. Zu den bislang größten Erfolgen in der Öffentlichkeitsarbeit der katholischen Kirche im deutschen Sprachraum dürfte nun die neue Kolumne "Gott und die Welt" zählen, die seit November 2008 beim Internet-Boulevardmagazin "DCRS Online" wöchentlich erscheint. Dort wird in den einführenden Texten, namentlich der diesbzgl. Pressemeldung von "DCRS Online" selbst sowie in der Kurzbeschreibung des Autors, der Sedisvakantismus klar ausgesprochen. Der Sedisvakantismus hat sich somit aus der Verborgenheit befreien können. Das Fundament des V2-Schwindels wackelt bereits heftig. Zu den wichtigsten noch bevorstehenden Aufgaben gehört nun, die gebührende öffentliche Anerkennung der katholischen Kirche in allen Bereichen durchzusetzen, um dem Netz aus Lügen und Unterdrückung zu entkommen und ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen zu sichern.

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Schlüsselwörter: katholischen Kirche | Deutschland
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