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Politik: Politische Meinung

„Deutsche Republik Münchhausen“, ein gescheitertes Experiment Teil 5

Kapitel 5: Die Gewerkschafts- und Streiklüge

Die Zeit der echten Gewerkschaften die diesen Namen verdienen ist vorbei, die Jahrzehnte nämlich in denen die Gewerkschaften sich wirklich für die Mitarbeiter eingesetzt haben. Heutige Gewerkschaftsvorsitzenden sind so nah an Politik und Wirtschaft und an der Unternehmensführung, dass sie eher für diese als für ihre eigenen Mitglieder kämpfen, und Streiks sind ohnehin bis zur Unkenntlichkeit entstellt worden und haben mit einem gesunden Arbeitskampf nun überhaupt nichts mehr zu tun. Heutige Streiks sind Augenwischerei und eine Farce.

Noch niemals in der Geschichte mussten die Menschen sich mehr um ihre Arbeitsplätze sorgen als derzeit und die Bundesregierung hat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dafür gesorgt, dass der Kündigungsschutz aufgeweicht wurde. Arbeitnehmer finden immer einen Grund, wenn sie wollen um jemanden zu kündigen, auch wenn er schon lange im Unternehmen ist. Wer zu oft streikt muss also befürchten, dass die Grundsuche startet und so hält man die Füße lieber schön still, wenn man im Unternehmen Karriere machen will sowieso. Arbeitgeber wissen das und schauen sehr genau hin. Sie haben damit ein Druckmittel in der Hand wie es boshafter nicht sein könnte.

Die Gewerkschaft Verdi hat nur eines erreicht, den Bürgern und Arbeitnehmern gegenüber den Eindruck zu erwecken, es sei eine gewerkschaftliche Vertretung vorhanden, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Wenn Verdi es ehrlich meinen würde, dann würden sämtliche Tarifverhandlungen mit den gleichen Forderungen zur gleichen Zeit beginnen. Verdi ist eine Organisation die wenn sie es wirklich wollte und wenn sie wirklich die Arbeitnehmer vertreten würde einen gewaltigen Druck ausüben könnte.

Denn genau dafür wurden die ersten Gewerkschaften gegründet. Scheitert in einer solchen Tarifverhandlung dann etwas und der Arbeitskampf beginnt, dann doch bitte so ehrlich, dass es zu einem gleichzeitigen Generalstreik aller angeschlossenen Branchen und Arbeitnehmer kommt, denn nur dann sind Forderungen wirklich zu erreichen. So entzieht man den Arbeitgebern auch ein Druckmittel, das Druckmittel Angst um den Arbeitsplatz haben zu müssen. Bis dato erfüllt Verdi nicht das was man von einer guten Gewerkschaft fordern muss.

Als Steuerzahler hätte ich auch nichts dagegen wenn meine Regierung das tut wofür sie gewählt wurde- nämlich von dem Volk gewählt zu dessen Wohl und im Sinne des Volkes zu handeln. Das heißt, bevor mit meinen Steuergeldern ein krankes Wirtschaftssystem und bankrotte Banken finanziert werden, was ja nur unseriöse Unternehmer und Arbeitgeber wirklich unterstützt sollte sie es den dann Streikenden als Unterstützung zahlen.

Fazit: Gewerkschaften unter dem Verdi-Dach existieren zum Schein aber nicht um Arbeitnehmer ehrlich zu vertreten sondern nur um Beiträge zu erlangen, für die die Mitglieder nicht die Leistung erhalten, die ihnen zu stehen sollte.

©denise-a. langner-urso

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Schlüsselwörter: Politik | Wirtschaft | Gewerkschaften | Soziales | Vermischtes | Kultur
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