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Politik: Politische Meinung

„Deutsche Republik Münchhausen“, ein gescheitertes Experiment Kapitel 1

Das Versagen der Siegermächte

Foto Pixelio.de
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Als die Siegermächte nach dem 2.Weltkrieg gemeinsam über das Schicksal Deutschlands befanden, hatten sie ein sehr ehrwürdiges Ziel. Sie wollten quasi einen vorbildlichen Staat erschaffen, von dessen Boden nie wieder ein Krieg ausgehen sollte, in dem die Menschen alle die gleichen Chancen hätten und der Demokratisch sei. Sie wollten einen Kunststaat erschaffen, der zum Vorbild für andere Staaten hätte werden können.

Die Siegermächte und auch alle anderen Staaten müssten heute genau an diesem misslungenen Experiment und Beispiel der „Bundesrepublik Deutschland“ für alle ihre weiteren Kriege, die sie unter dem Deckmantel der Demokratie führen, gelernt haben, dass solche Versuche zum Scheitern verurteilt sind. Nach den Kriegen muss das Land nämlich mit genau den Menschen neu aufgebaut werden, die dort schon vor und während des Krieges gelebt haben, und die mit dem System existiert haben und das System gestützt haben das man gerade nicht tolerieren wollte.

Staaten haben über Jahrhunderte hinweg eine eigene Kultur, Gesellschaftsform und vor allen Dingen Glaubensgemeinschaften, Kirchen gebildet, die nicht von außen diktiert und aufgesetzt wurden. Die Menschen selbst haben sie toleriert und für ihren Bedarf entwickelt oder sie sich entwickeln lassen ohne dagegen etwas zu unternehmen.

Menschen sind in der Lage Staaten zu verlassen, wenn sie mit dem System nicht leben möchten, ein Fehler ist jedoch die Änderung des Heimatstaates zu fordern und andere Staaten somit ungewollt zu zwingen ihnen die Rückwanderung in ein von ihnen anders gewolltes System zu erzwingen. Es wurde ja gerade von denen, die ihre Heimat verließen noch eine andere Lebensform bevorzugt, bewusst hat man das Herkunftsland verlassen und fordert nun quasi die Rückgabe des Bodens, auf dem vorher gelebt wurde. Heute sind die Staatsgrenzen festgeschrieben, dies geschah ebenfalls durch die Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg. Es fanden Massenwanderungen oder Vertreibungen statt.

Diese Vertreibungen und Wanderungen aber betreffen aber eine andere Generation und sind abgeschlossen, weil es so gut wie keine Nachfahren mehr gibt. Damit ist die endgültige Grenzziehung besiegelt.

Heute in einem anderen Staat und auf dessen Grund und Boden zu leben oder leben zu wollen muss für alle Migranten und Systemflüchtlinge bedeuten, die neue Heimat voll und ganz zu akzeptieren auch unter den dortigen kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen unter Aufgabe der eigenen Kultur durch die Zulassung der Integration seiner selbst und seiner Kinder und Enkel.

Systemflüchtlinge müssen so ehrlich sein, dass ihnen der Boden und das Land nebensächlich sind. Die Bundesrepublik hat anderen Staaten gegenüber wieder und wieder versichert und dies auch schriftlich niedergelegt, dass sie keine Ansprüche an ehemalige Gebiete mehr hat oder fordern wird. Die Bundesrepublik macht dies auch immer wieder den verschiedensten Gruppen, die sich dafür einsetzen deutlich klar, die Schlesier sind ein gutes Beispiel dafür.

Es ist natürlich das Recht der Systemflüchtlinge wieder und wieder auf Missstände zu verweisen und die Weltgemeinschaft darauf hinzuweisen, ein Eingreifen dadurch aber quasi erzwingen zu wollen um in die Heimat zurückkehren zu können unter den Bedingungen eines anderen Staatswesens muss die Weltgemeinschaft in aller Einigkeit ablehnen. Ein Wandel muss von innen und nicht von außen durchgeführt werden.

Die Weltgemeinschaft muss endlich erkennen, welche vielleicht anderen Ziele verfolgt werden, nämlich die, das neue System an erster Stelle mit aufbauen zu dürfen, quasi als Belohnung. Das bedeutet natürlich im Kern eigene oft wirtschaftliche oder politische Interessen zu verfolgen nur um sich dadurch selbst einen Vorteil zu verschaffen, den man im alten System nicht gehabt hätte, frei nach dem Motto: „Meine Rache, jetzt will ich mal“. Meist wird durch solche andauernden Forderungen jedoch die Weltgemeinschaft zermürbt, bis es schließlich zum Eingriff kommt.

Staatssysteme entwickeln sich über Generationen hinweg und sind nicht zu beseitigen weil sie Migranten oder Auswanderern, anderen Kulturen und Gesellschaften so wie sie sich darstellen nicht gefallen.

Der Fall der Berliner Mauer beweist deutlich, dass eine Regierung und ein System nur zu stürzen und zu ändern sind, wenn dies von der Bevölkerung selbst erzwungen wird und die Mehrheit der Menschen des Staates diesen von innen heraus aus eigener Kraft und unter Toleranz des eigenen Militärs und der Polizei sowie des Bündnisses dem der Staat angehört erfolgt.

Schon die Gründung der Bundesrepublik hat gelehrt, dass ein Eingreifen zwar ein Massenmorden und Verfolgung beenden kann, dass dies jedoch nicht heißt, dass die alten Unterstützer und Helfer eines Systems beseitigt werden können. Man installiert dadurch nur die, die am besten geschwiegen haben und die sich im alten System schon sehr bequem eingerichtet hatten, die aber wie die Mehrheit des Volkes gedacht hat. Man installiert auch oft jene, die von außen gegen das System gearbeitet haben und bevorzugt sie als erste Wahl zur Mitgestaltung nach dem Systemsturz im ehemaligen Heimatland.

Es ist Tatsache, dass meist „Unterdrückte Eliten“ das Land verlassen, jene, die studieren dürften oder durften, die aber ansonsten nicht an die Macht selbst kämen, es sind nicht die einfachen Menschen selbst, diese Menschen leben und arbeiten dort weiter. Nur durch die Unzufriedenheit dieser Menschen kann und darf ein System nachhaltig von innen bekämpft und gestürzt werden.

Aber auch diese tolerieren dann dass die zweite Garde des Altsystems an der Regierung beteiligt wird, woran man zwingend erkennen muss, wie ehrlich das agieren gegen den eigenen Staat wirklich gemeint war.

Es ist auch möglich eine Art Scheindemokratie zu errichten, die einige Zeit lang auch funktionieren mag, doch werden die alten Vertreter des früheren Systems nur etwas vorsichtiger ebenso aber nur für ihre eigenen Zwecke diesen Staat aufbauen. In der Bundesrepublik wird dies deutlich daran, wie viele alte Richter bereits wieder unter der Regierung Adenauer tätig waren und daran, wie viele Wirtschaftsvertreter und alte Unternehmen dort weiter agieren durften.

Diese Vertreter des alten Systems haben die Bundesrepublik Deutschland unter den Augen der Weltöffentlichkeit so gestaltet, wie es für sie, ihre Kinder und Enkel und ihr Überleben notwendig war. Die Erben dieser Vertreter sind es heute in der Regel, die die Wirtschaft, die Gesetzgebung und die Politik weiter bestimmen wie sie es schon im „Dritten Reich“ getan haben. Nur die Menschenrechte werden so weit als möglich gewahrt.

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Schlüsselwörter: Deutschland | Politik | Wirtschaft | Bundesrepublik
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